Innerhalb von nur wenigen Monaten in den wir mit dinnerscout.de online sind haben über 10.000 User unsere Seite besucht. Eine Gelegenheit Danke an alle zu sagen, die diesen Blog mit Ihren Kommentaren, Feedback und Anregungen unterstützt haben.

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Dank der kurzfristigen Einladung von Sebastian Dickhaut in die KinderKüche (www.diekinderkueche.de), ist für Thomas und mich, aus einem aussichtslosen Computersurfabend ein kulinarisches und geistiges Erlebniss geworden. Vielen Dank nochmal!

Rezepte nicht nur wie aus 1000 und einer Nacht sondern auch von 1001 Gewürze (www.1001gewuerze.de). Frau Bettina Matthaei Kochbuchautorin und Fachjournalistin trägt uns die wichtigsten Gewürzdaten zu. Wir werden über grundsätzliches zu verschiedenen Gewürzarten aufgeklärt und auf Zubereitungsarten hingewiesen.

Wir begannen mit einem geselligen Gewürzemischen nach Rezepten von Bettina Matthaei. Dazu hat der Ort, die Kinderküche perfekt gespasst. Wie Kinder wurde der Spieltrieb von uns angeregt und die Gewürze mit Spaß zusammengemixt.













Viel Spaß Euer Flroian Spitta
www.sub-events.de
Ja, auch so ein kleines grünes etwas kann ganz lustig sein. Immer lustig für groß und alt, es wackelt es zappelt und ist farbenfroh. Götterspeise Waldmeister heißt Froschsülze (besonders lustig für Kinder), auch Wackelpudding oder Wackelpeter genannt. Aber in diesem Fall den Waldmeister nicht selber anmachen, sondern auf die Waldmeister handelsüblichen Verpackungen zurückgreifen, denn Waldmeister ist in großen Mengen “frisch” nicht so gesund.

Wenn man das ganze aber nun mit Vodka anstelle von Wasser zubereitet, ist es auch für Erwachsene sehr lustig. Ich habe vor 10 Jahren hier in München einmal Yellow Shots getrunken das war genau das..

Bei mir haben die Waldmeistergeister meine zwei Kinder angemacht. Deshalb habe ich für mich noch von Guggenbichler einen Kräuterbrand dazugetrunken (www.chiemsee-edelbrand.de). Ist die edlere Variante mit Kindern.
Viel Spaß / Thomas


Meine Kinder (und ich) haben gerne Besuch… auch andere Kinder, wegen der Kommunikation…
Vier Kinder sitzen großäugig und hungrig um den Tisch. Ich: Justus, möchtest du ein bißchen Fleisch essen. “Nein danke”, sagt er höflich, “nur Fleisch bitte”. Ok, was nun, ich gebe ihm Fleisch, er ißt es. Ich: “Clara, möchtest du etwas drauf auf deine Semmel?” “Ja bitte”, strahlen mich zwei stahlblaue runde Augen an. Ich: “Und was bitte?” “Nichts!” Ok, als Mutter weiß man, dass “Nichts” in diesem Fall Butter heißt. Als Mutter ist man der Kommunikation zwischen den Zeilen mächtig. Man lernt sie schon in den ersten Monaten, lernt Babyschreien in Dringlichkeitsstufen (je nach Schallfrequenz und Gesichtsröte) einzuteilen, lernt an Mimiken Verdauungsstufen kleinster Wesen zu kennen und kommuniziert mit Gleichgesinnten (Mutter in der Supermarktschlange, Tochter, blond, mit Prinzessinnenkrone hysterisch zusammengebrochen vor einem Kinderpingui) mittels verstehender Blicke.
Kommunikation ist die Basis aller zwischenmenschlichen Beziehungen, privat, geschäftlich, im Guten, im Bösen.
Trotzdem, beklagen wir uns, dass die Kommunikation nicht mehr das ist, was sie mal war, seit die Kinder da sind, dass sie schlechter geworden sei.
Sassen wir nicht stundenlang mit dem Mann der Träume bei Rotwein und Kerzen und konnten nicht aufhören uns zu unterhalten. Man hatte sich etwas zu erzählen, man konnte zuhören, Erlebtes in Erzählungen immer wieder aufleben lassen. Nicht oft genug konnte man sich gegenseitig erzählen, wie man aufeinander aufmerksam geworden ist.
Warum waren die Mädelsabende (meist unter Proseccoeinfluss) nur so kurz? Warum hatten wir gegen 2.00 Uhr nachts noch nicht annähernd ein Drittel unseres Mitteilungsbedürfnisses gestillt? Nun gut, die Diskussion, ob der neue Fitnesstrainer schwul oder nicht schwul ist, war sehr ausführlich. Dass vermutete Verhältnis der unscheinbaren Kollegin mit dem Abteilungsleiter musste selbstverständlich genau beleuchtet werden. Und außerdem konnten wir von Dates mit Männern (verschiedenen) berichteten - ein nicht unerheblicher Zeitaufwand.
Mit Kindern verändert sich nicht nur das ganze Leben, sondern auch die Kommunikation. Man wird flexibel, versucht ganz gezielt in der Atempause des allzeit redefreudigen Sohnes schnell in den Raum zu werfen, dass die Waschmaschine kaputt sei und im Kindergarten eine Scharlachepidemie herrsche. Man weiß auch -das zeigt die Erfahrung- es kommt darauf keine Antwort, welche auch, von wem auch?
Man kommuniziert weiter mit Kind Nr. 1 über den coolen Spoiler am Legoauto und warum Bonbonpapier nicht selbständig in den Mülleimer wandert uns mit Kind 2 warum Elfen, -wenn überhaupt- nur nachts ins Kinderzimmer kommen.
Während der “Aus -der-Arbeit-gekommene-Papi” zu erzählen versucht, warum das low-budget-project an eben diesem gescheitert sei und Herr P. aus der Portfoliomanagement-Abteilung gekündigt wurde, kommunzieren wir mit Leichtigkeit mit der schon halbschlafenden Tochter, indem wir ihr “Petzi und die fliegende Badewanne” vorlesen.
Sind diese Kommunikationszustände nun wirklich “schlechter”, ist es nicht eine enorme Verbesserung in Richtung “Multitasking”. Sind wir nicht wahre Kommunikationswunder, wer kann sich schon mit Benjamin Blümchen im Hintergrund, Pfanne brutzeln im Vordergrund, der Oma am Telefon auch noch Angela Merkel in der Tagesschau widmen. Konnten wir das früher, nein.
Zugegeben, die Kommunikation als Nicht-Mutter war eindeutig stressfreier, entspannter, auch intellektueller (”Steht mir die neue Bluse?” “Ein Gardasee-Trip im November ist echt zu empfehlen!” “Hast du schon den neuen Isabell-Allende-Roman gelesen?”) Aber viel essentieller ist doch die Auseinandersetzung mit der Frage, warum kann ich bei 10 cm Neuschnee nicht die Glitzersandalen anziehen und warum, hat der Marvin aus der Nebenklasse den neuen Hot-Wheel-Roadster in den Papiercontainer geworfen. Da geht es um Leben und Tod!
Also, besinnen wir uns auf das wesentliche, die Kommunikation mit oder über Kinder, der Mädelsabend (mit Prosecco in eine coolen Bar und Männergesprächen) ist eben zum Mutter-Kind-Gruppe mit Kaffee im Pfarrheim und Windelpreisdiskussionen geworden. Aber es ist immer noch Kommunikation, nur anders.
Und wenn uns die Sehnsucht nach der alten Kommunikation doch sehr ruft, dann geht man eben doch gerne ins Büro und tauscht sich in der Kantine aus. Man sollte nur vermeiden, dem Geschäftsführer den Salzstreuer mit “Töff-Töff-Töff-Tönen herüberzuschieben und den abgeschlossenen Projektbericht mit einem “Das hast du aber ganz fein gemacht, mein Schatz”, zu bewundern…